Unser Ziel ist es, einen Raum für Dialog und Austausch zu schaffen. Dazu organisieren wir auch politische Diskussionen. Im Jahr 2024 haben wir erstmals eine solche Veranstaltung durchgeführt – ein Experiment, das wir in Zukunft wiederholen möchten.
JUSTIZ UND KLIMAWANDEL
18. Juni 2024
Zum ersten Mal haben wir den Raum für eine politische Diskussion geöffnet und verschiedene Akteur:innen eingeladen, um über die Rolle von Gerichtsentscheidungen im Kampf gegen den Klimawandel zu sprechen. Die Diskussion behandelte sowohl die verschiedenen Klagen gegen Staaten wegen Klimainaktivität als auch die Klagen gegen Klimaaktivist:innen im Kontext von zivilem Ungehorsam. Ausgangspunkt war die Frage, ob diese Urteile eine Rolle in der deutschen (oder sogar europäischen) Politik spielen könnten und welche langfristigen Auswirkungen sie im Umgang mit dem Klimawandel haben könnten. Diese Podiumsdiskussion wurde im Anschluss an das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte organisiert, das im Frühjahr desselben Jahres ein bedeutendes Präzedenzfall schuf, indem es den Schweizer Staat wegen Untätigkeit im Klimaschutz verurteilte – das erste Urteil dieser Art auf europäischer Ebene.
Gäste:
Tina Löffelsend (BUND)
Emmanuel Schlichter (Green Legal Impact)
Zoe Ruge (RAZ e.V. / Letzte Generation)
Moderation: Caroline Elias
Grafic recording: Anaïs Edely



